Presse

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2020

"Wir können uns im Zweifelsfall nicht darauf verlassen, dass der Staat für "uns" da ist. So toll, sie unsere Arbeit sonst auch finden. Der Markt regelt das auch nicht für uns, da müssen wir das halt manchmal selber regeln." Jonas Löwenberg in der Erste Folge #kulturrelevant vom Ost-Passage Theater bei Radio Blau.

Wenn ihr gestern verpasst habt welche Schlüsse wir aus der aktuellen Krise ziehen, warum Theater und Soziokultur immer auch "Gesundheit" ist und was der Westflügel Leipzig, das Pöge-Haus und wir gemeinsam haben.

Die Folge kann auf der Seite des Ost-Passage Theater oder bei Radio Blau nachgehört werden.

"Johanna Mau ist Ärztin in Weiterbildung. „Nebenbei bin ich aktives Mitglied im Verein Poliklinik – Solidarisches Gesundheitszentrum Leipzig. Unser Ziel ist es, eine interdisziplinäre Gesundheitsversorgung im Stadtteil zu schaffen, wo nicht die rein ärztliche Behandlung im Mittelpunkt steht.“ In Zeiten von Corona ist der reguläre Betrieb der Poliklinik ausgesetzt. Die Mitglieder organisieren sich, um bedürftigen Menschen aus der Nachbarschaft beizustehen. „Wir haben ein Nachbarschaftstelefon initiiert, bei dem sich Menschen in Not melden können, wenn sie Fragen haben oder Einkaufsunterstützung brauchen. Darüber hinaus haben wir die Ausgangsbeschränkungen in einfache und diverse andere Sprachen übersetzt und online verbreitet.“ Unterstützung wird von der Poliklinik in diesen Zeiten gern angenommen. Dazu können Helfer*innen einfach die Nummer des Infotelefons (+49 157 32489670) wählen, wenn sie in Schönefeld oder Umgebung Menschen unterstützen wollen."

aus: "Wie Solidarität in Leipzig zu Corona-Zeiten aussieht" von Lennart Casselmann
Hier geht es zum vollständigen Artikel.

 

Solidarischer gesund bleiben - Gespräch mit Jonas von Poliklinik Solidarisches Gesundheitszentrum e.V. in Leipzig

Die Poliklinik gibt's noch gar nicht so lange in Leipzig und nun ist gleich mit der Coronakrise ein Ausnahmezustand über das solidarische Gesundheitszentrum im Leipziger Osten hereingebrochen, der die Ziele des Vereins, nämlich für ein solidarischeres Gesundheitssystem einzutreten, ziemlich aktuell erscheinen lässt.

Link zum Beitrag auf der Seite Freie-Radios.net

Die Poliklinik: ein solidarisches Gesundheitszentrum

Wir wollen die aktuelle Situation nicht ungenutzt lassen und engagierte Menschen zu Wort kommen lassen. Menschen und Initiativen, die sich solidarisch mit anderen zeigen, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung arbeiten, die die soziale Infrastruktur am Laufen halten und solche, die besonders von der Corona-Krise betroffen sind.

Die Poliklinik versteht sich als solidarisches Gesundheitszentrum und hat in Leipzig ganz aktuell seine Arbeit aufgenommen. Anspruch und Tätigkeitsfelder gehen weit über klassische Gesundheitseinrichtungen hinaus. Mehr über Selbstverständnis, solidarische Praxis und die Poliklinik in Corona-Zeiten im Interview mit Luise und Bettina.

Link zum YouTube-Video

"Gesundheit braucht Solidarität"
"Was sich diese Tage zeigt: Alles hängt von den Kapazitäten eines Gesundheitssystems ab. Inwieweit das deutsche Gesundheitssystem der Corona-Pandemie gewachsen sein wird, wird sich zeigen. Doch schon vor dem Ausbruch des Corona-Virus klagten Pflegekräfte an deutschen Krankenhäusern über Überlastung. Patient*innen können bei den vorhandenen Bettenkapazitäten nicht mehr angemessen versorgt werden. Der Pflegenotstand war und ist ein viel diskutiertes Problem - geschaffen unter anderem durch die Ökonomisierung von Gesundheitsversorgung."

Link zur Nachhören bei Radio Corax

"Menschen ohne Papiere trifft die Corona-Pandemie besonders stark"
Interview mit CABL e.V. zum nachhören bei Radio Corax

Interview bei Radio Corax

"Die Gesundheit der Menschen wird stark durch ihre Lebensweise beeinflusst - und durch die Bedingungen unter denen sie leben. Deshalb kann Gesundheitsversorgung in der heutigen Zeit nicht allein bei der ärztlichen Behandlung enden. Und sie darf auch nicht nach ökonomischen Prinzipien organisiert werden. Wohin das führt, sieht man aktuell am Pflegenotstand. Vielmehr ist Gesundheit eine gesellschaftliche Aufgabe und ein Gemeingut. Und die Lebensumstände und das sozioökonomische Umfeld haben einen entscheidenden Anteil daran, ob sich Menschen gesund oder krank fühlen. Gesundheit ganzheitlich und Gemeinwohl orientiert denken, das haben sich Kollektive in Hamburg, Berlin, Dresden und Leipzig vorgenommen. Ihr Ziel ist die Errichtung von solidarischen Gesundheitszentren, die als Alternative zur staatlichen und privaten Gesundheitsversorgung gedacht sind. In Hamburg auf der Veddel gibt es bereits solch ein Gesundheitszentrum, eine Poliklinik. In Leipzig ist eine solidarische Poliklinik gerade am entstehen. In diesem Monat hat das Kollektiv Poliklinik Leipzig Räume in Leipzig Schönefeld bezogen. Was dort entstehen soll, was man sich unter einer solidarischen Poliklinik vorstellen kann, und wer dahinter steckt, das haben wir mit Marie von der Poliklinik Leipzig besprochen."

Link zum Beitrag auf der Website "freie-radios.net"

Interview bei Radio Blau Leipzig:

"Haben Sie sich schonmal geärgert, dass Ärzte nur auf körperliche Beschwerden schauen und nicht auf das, was Ihr Leben noch schwer macht? Oder finden Sie es ungerecht, dass Psychologen mehr verdienen als Physiotherapeutinnen? Ein Leipziger Verein will das Gesundheitssystem fairer gestalten und eröffnet bald eine eigene Poliklinik. Anja hat darüber mit Jonas vom Solidarischen Gesundheitszentrum Leipzig gesprochen und zuerst einmal gefragt, was genau diese neue Poliklinik überhaupt ist."
 
 

2019

Artikel zur #blutigentlassen Aktion im Rahmen der Gesundheitsminister*innen-Konferenz in Leipzig.

Link zur Website der Leipziger Internet Zeitung